Kondolenz, Anteilnahme - Bestattungen Appel

Kondolenz und Anteilnahme

Autor Foto Pascal Appel

Persönlich oder schriftlich kondolieren?

Wichtig ist: Umso näher Sie den Verstorbenen standen bzw. den Hinterbliebenen stehen, desto persönlicher sollte Ihre Anteilnahme gestalten. Davon ist abhängig, ob ein Telefonat oder ein kurzer Besuch angemessen sind. Sollten Sie sich für eine schriftliche Beileidsbekundung entscheiden, sollten Sie dies zeitnah machen. Kondolenzpost schreiben Sie am besten per Hand, so verleihen Sie dem Schreiben eine sehr persönliche Note.

Wie drücke ich meine Anteilnahme richtig aus?

Beginnen Sie Ihre Beileidbekundung mit einleitenden Worten, in denen Sie Ihre Bestürzung und Fassungslosigkeit über das Geschehene zum Ausdruck bringen. Beziehen Sie sich gerne auf persönliche Erlebnisse mit dem Verstorbenen beziehen, so können Sie eine ehrliche und aufrichtige Verbindung zwischen Ihnen und dem Verstorbenen herstellen. So können Sie den Angehörigen zeigen, dass diese nicht allein mit Ihrer Trauer sind. Wenn Sie das Bedürfnis verspüren, dann bieten Sie den Hinterbliebenen Ihre Unterstützung an oder geben Sie ihnen einfach gute Wünsche mit auf den Weg.

Das Kondolenzschreiben: Karte, Brief oder E-Mail?

Wenn Sie schriftlich kondolieren möchten, schreiben Sie einen Brief oder eine Karte. E-Mails oder SMS sollten sie vermeiden, diese sind zu unpersönlich in solch einer Situation. Kondolenzschreiben werden immer von Hand geschrieben. Verwenden Sie entweder eine Beileidskarte oder normales, schlichtes, weißes Briefpapier. Ein solches Schreiben besteht klassischerweise aus Anrede, Beileidsbekundung, Würdigung der verstorbenen Person sowie Schlussgrüßen. Senden sie ihr Kondolenzschreiben zeitnah nach dem Todesfall. In Ihrem Anschreiben sollten sie nicht pauschalisieren, sondern bringen Sie ihre persönlichen Gedanken, ihre Erlebnisse oder die Verbindung zum Verstorbenen zum Ausdruck. Die Angehörigen bewahren die Kondolenzschreiben meist sehr lange auf. Oft spenden diese Schreiben in der ersten Zeit der Trauer viel Trost.

Den Angehörigen ist es wichtig die Erinnerung an den Verstorbenen wachzuhalten. Scheuen Sie sich nicht, den Namen des Verstorbenen auszusprechen – er ist für die Angehörigen von großer Bedeutung.

Es ist nicht immer einfach die richtigen Worte zu finden. Ergänzen Sie ihr Kondolenzschreiben mit passenden Trauersprüchen oder Zitaten. Hier spiegeln sich meist mitfühlende und trostspendende Botschaften wider.

Sollten ihnen dennoch die passenden Worte fehlen, können sie mit einem stillen Händedruck oder einer sanften Umarmung ihr Mitgefühl zum Ausdruck bringen.

Was sollte ein Kondolenzschreiben beinhalten?

Verwenden Sie am Anfang ihres Kondolenzschrieben einleitenden Worten, in denen Sie Ihre Bestürzung und Fassungslosigkeit über das Geschehene zum Ausdruck bringen.

Und vor allem – drücken sie ehrliches Mitgefühl aus!

  1. Kondolenzpost wird immer per Hand geschrieben, so verleihen Sie dem Schreiben eine persönliche Note.
  2. Starten Sie Ihre Beileidsbekundung mit einleitenden Worten. Bringen Sie ihre Fassungslosigkeit und ihre Trauer über das Geschehene zum Ausdruck.
  3. Schreiben Sie von persönlich Erlebtem mit dem Verstorbenen, und stellen Sie so eine Verbindung zwischen sich und dem Verstorbenen her.
  4. Drücken Sie Ihr ehrliches Mitgefühl aus. Damit zeigen Sie den Angehörigen, dass sie nicht allein sind.
  5. Bieten Sie den Hinterbliebenen Ihre Unterstützung an.
  6. Geben Sie den Angehörigen gute Wünsche mit auf den Weg.

Was schreibe ich in das Kondolenzbuch?

Heutzutage findet man immer häufiger auf den Beerdigungen oder Trauerfeiern Kondolenzbücher. Diese Bücher bieten den Trauergästen die Möglichkeit, ihre Anwesenheit zu bekunden. Je nach Platz trägt man seinen Namen und den Wohnort ein oder auch eine kurze Widmung an die Angehörigen.

Wann sollten Sie auf Beileidsbekundungen verzichten?

"Von Beileidsbekundungen am Grab bitten wir Abstand zu nehmen" – sollten sie diesen Satz in der Traueranzeige lesen, ist auf dem Friedhof keine persönliche Kondolenz erwünscht. Diesen Wunsch gilt es immer zu respektieren. Die Hinterbliebenen kämpfen oft noch stark mit der eigenen Trauer, in diesem Fall stellt ihre Beileidsbekundung eine weitere Belastung dar. In diesem Fall kondolieren sie im Kondolenzbuch oder verfassen ein Kondolenzschreiben.

 

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